• Start Me Up

    Barbara Blaha vom Momentum Institut & Moment Magazin

    Barbara Blaha hat nicht nur das Momentum Institut gegründet sondern dazu auch gleich das Moment Magazin. Finanziert hat sie beides durch Spenden. Wie sie das alles angestellt hat, erzählt sie uns bei einer neuen Folge Start Me Up.

    PRIDE Index: Wie LGBTQIA+ freundlich sind Unternehmen?

    Jedes Jahr im Juni zur PRIDE färben Unternehmen ihr Logo gern in den Farben des Regenbogens um ihre Solidarität zu zeigen. Aber wie steht es um den Support für die eigenen Mitarbeiter:innen? Wie LGBTQIA+ freundlich sind Unternehmen im Rest des Jahres? Um das herauszufinden erhebt die Uhlala Group jedes Jahr den PRIDE Index.

    LEAD Horizon: Gurgeln gegen die Pandemie

    „Alles gurgelt!“ ist eine erfolgreiche Aktion der Stadt Wien. Jede:r kann in Wien problemlos und vor allem kostenlos einen PCR-Test machen. Zu verdanken hat man das hauptsächlich den Partnern aus der Privatwirtschaft. Ein wichtiger davon ist LEAD Horizon. Im März 2020 gegründet, sind sie verantwortlich für die Gurgel-Testkits. Ein StartUp mitten in einer Pandemie zu gründen ist aber nicht ohne. Geschäftsführerin Karin Zeiler erzählt im Interview was für Herausforderungen heute noch bevorstehen.

    „Start Me Up“: Trefft euch doch einmal!

    Freunde kennen uns besser als jeder Algorithmus. Die Gründer:innen von „BlindMate“ nutzen das. Und lassen sie unsere Dates aussuchen.

    Keine Fotos, keine Hobbies. Bei „BlindMate“ wissen Dater:innen erst einmal nichts voneinander. Außer, dass ihre Freund:innen sie jeweils für gut befunden haben. Die neue Dating-App aus Deutschland legt das Daten in die Hände der besten Freund:innen. Kann das mehr sein als eine Nische?

    Co-Gründer Laurenz Reichl spricht in „Start Me Up“ über seelenlose Partner:innensuche und warum Freund:innen alles so viel besser machen.

    Falco gegen Goliath

    Alveri baut das erste E-Auto Österreichs. Die Zukunft der Branche liegt in den Händen kleiner Mobilitätsunternehmen, so Gründer Ehsan Zadmard.

    Ein Elektromotor hat 200 Bauteile, ein Verbrenner 1.400. Dieser Unterschied könnte zahntausende Arbeitsplätze kosten. Denn ein Elektromotor ist weniger komplex und braucht daher weniger Arbeitskräfte. Wegen des Verbots für Verbrennermotoren in der EU stellen große Autobauer auf E-Antrieb um. VW-Chef Herbert Diess hat im September angedacht 30.000 Mitarbeiter:innen, ein Viertel der Belegschaft, zu kündigen.

    Ehsan Zadmard, Gründer des Österreichischen Mobilitätsunternehmens Alveri, überrascht das nicht: „Für uns geht die Zukunft dahin, dass es höchstwahrscheinlich die großen Autobauer in dieser Form nicht mehr geben wird.“ Und weiter: „Das werden in Zukunft Zulieferer sein für kleinere Unternehmen, beziehungsweise Betriebe, so wie wir das sind.“

    Toyota, VW, General Motors – alles bald nur noch Zulieferer für regionale Mobilitätsunternehmen? Für Österreich soll das eine Chance sein, sagt Zadmard. „Es wird sehr viel regionaler werden. Das heißt, es braucht keine großen Werke mehr, die drei, vier, fünf Millionen Fahrzeuge produzieren. Wir schaffen das mit regionalen, einzelnen Anbietern und Produktionsstätten, wo Fahrzeuge dann entsprechend aufgebaut und verteilt werden.“ In Österreich gäbe es einige namenhafte Unternehmen mit denen das jetzt schon ginge. Mit ihnen gemeinsam will er 2023 das erste E-Auto „made in Austria“ auf den Markt bringen. Projektname: „Falco“.