• Wissenschaftsmagazin auf Radio NJOY 91.3 Podcast

    Paul Ivic: Essen um die Welt zu retten

    Mit Anfang 30 ernährt sich Spitzenkoch Paul Ivic von aufgetauter Tiefkühlpitza. Zu viel Arbeit, zu wenig Zeit. „Aber letztlich hatte es etwas mit meinem Selbstwert zu tun“, sagt er. Als die Ärzte ihm eine gefährliche Herzkranzverengung diagnostizieren drückt Ivic auf Stopp.

    Der Spitzenkoch stellt seine Ernährung um, ändert seinen Lebensstil und kocht nur noch vegetarisch. Zwei Jahre später erhält er für seine vegetarische Küche einen begehrten Michelin-Stern. Als einziger Koch in Österreich. Als einer von viern auf der ganzen Welt. Im Wissenschaftsradio spricht er über Qualität und Zeit, gutes Essen, und wie wir damit nicht nur die Welt besser machen, sondern auch uns selbst.

    CEU: Gekommen um in Wien zu bleiben

    „Eine Universität ist kein Zirkus.“ Selbst wenn die Verhältnisse in Ungarn besser werden sollten. Für den Dean of Students, Chry Margaritidis, ist das Kapitel Ungarn abgeschlossen. Im September 2020 werden 1.500 Studierende nach Wien kommen. Die „Central European University“ wird die erste Universität sein, die von einem EU-Land in ein anderes vertrieben wurde.

    Wieso hat kein Mitgliedsstaat Ungarn am Rauswurf der Eliteuni gehindert? Und wie wird die neue Universität Wien verändern? Im Wissenschaftsradio sprechen wir mit dem „Dean of Students“, Chrys Margaritidis.

    Urologe: „Das Angebot sexy machen“

    Um „seinen Finger kennen zu lernen“, bin ich noch zu jung, eröffnet mir Harun Fajkovic gleich zu Beginn unseres Gesprächs. Er ist stellvertretender Leiter der Urologie am AKH und ich erst einmal erleichtert. Allerdings warten auf den Mann noch andere Gefahren als Prostatakrebs. Viele davon können auch schon in jüngeren Jahren vorkommen. „Ein Besuch beim Urologen kann Leben retten“, sagt Fajkovic. Ein Gespräch darüber, wie Männer sich selbst retten können und was einen beim Urologen wirklich erwartet.

  • #Vienna - das Stadtmagazin auf Radio NJOY 91.3 Podcast

    „Der Tod muss ein Wiener sein“: #Vienna zu Allerheiligen

    „Der Tod, das muss ein Wiener sein“, sang schon der große Sänger und Poet Georg Kreisler. Als WienerIn geht man auf dem Friedhof zum Joggen, man singt und scherzt über den „Quiqui“ und weiß, dass am Ende eh alle „mit dem 71er fahren“. Vor allem in der Zeit um Halloween und Allerheiligen können wir unseren Hang zum Morbiden in Ruhe ausleben. Das tun wir auch in dieser Ausgabe von #Vienna und besuchen der Friedhof der Namenlosen und das Wiener Bestattungsmuseum.

    Foto: Nadine Rodler

    Advent, Advent bei #Vienna

    Das Beste im Advent ist immer noch das Türchen-Öffnen am Adventkalender. Vor allem, wenn sich dahinter Musik verbirgt – wie bei dem Kalender von Friedl Preisl. Außerdem: Wo verstecken sich die schönsten Weihnachtsmärkte? Und wer ist eigentlich Wolfgang? #Vienna in Weihnachtsstimmung.

    Foto: Pixabay

    Zeitzeugen an der Fassade: Ghostletters Vienna

    „Den Leuten das Sehen beibringen“, will der Grafiker Tom Koch. Für sein Projekt Ghostletters Vienna begann er vor einigen Jahren, verblichene Schriften auf Wiener Häuserwänden zu dokumentieren. Dazu kamen bald auch die Geschichten hinter den Schriften und die Erkenntnis, dass Wien früher einmal eine Metropole der Schildermalerei war.  Im Interview erzählt Tom Koch über die Zeitzeugen an den Häuserwänden, die langsam verschwinden. Außerdem in dieser Ausgabe: Nach drei Jahren Pause feierte das Wiener Spielefest sein großes Comeback. Wir haben dort Anita Landgraf von der Spieleagentur „White Castle“ getroffen und mit ihr darüber gesprochen, wie man gute Spiele entwickelt und erkennt. #Vienna

    Foto: Ghostletters Vienna
  • Art Beat - Das Magazin für Kunst und Kultur auf NJOY 91.3 Podcast

    „Meine Songs sind meine Kinder“: Albert Hammond bei Art Beat

    Albert Hammond ist einer der erfolgreichsten Songwriter des 20. Jahrhunderts. Er schrieb Welthits für Superstars wie Whitney Houston oder Diana Ross, und nicht zuletzt für seine eigenen zahlreichen Alben. Heute ist der geborenen Gibraltarer Mitte 70 und denkt nicht daran, aufzuhören. Als er kürzlich für einige Konzerte in Österreich gastierte, haben wir ihn zum Interview getroffen. Im Gespräch verrät er, wem sein allererster Song gewidmet war, warum er sein bestes Lied bis jetzt noch nicht geschrieben hat und warum es in Gibraltar leider keine Statue für ihn gibt.

    Foto: Andreas Weihs

    „Es hat nie einen Plan gegeben“: Dives bei Art Beat

    Dafür, dass alles „einfach so passiert“ ist, können Dives auf beachtliche erste vier Jahre ihrer Bandgeschichte zurückblicken. Tamara, Viktoria und Dora haben sich 2015 beim Girls Rock Camp kennengelernt und machen seither gemeinsam Musik. Nach einer EP und Konzerten in ganz Europa erscheint nun ihr erstes Album. Ein Gespräch über den Ehrgeiz, eine Band zu sein, über gerissene Gitarrensaiten und unbeantwortete Emails.

    Foto: Neven Allgeier

    Zeichnen über Musik: Reinhard Kleist bei Art Beat

    Reden über Musik sei wie Tanzen über Architektur, heißt es. Der Comiczeichner und Autor Reinhard Kleist zeichnet über und zu Musik. In seinen hochgelobten Graphic Novels beschäftigt er sich oft mit dem Mythos um Musiker wie Johnny Cash oder Nick Cave. Außerdem betreibt er die Kunstform des Live-Painting bei Konzerten. Ein Gespräch über das Leben als Zeichner und über Telefonate mit Rockstars.

    Foto: Carlsen Verlag