• Wissenschaftsradio auf Radio NJOY 91.3 Podcast

    Sollen die Reichen für die Krise zahlen?

    Sollen die Reichen in der Krise zahlen? Ja, sagt Ökonom Oliver Picek. Was dafür spricht und was dagegen. Im Wissenschaftsradio.

    Es war das kurze Aufflackern einer Diskussion. Anfang April spricht Vizekanzler Werner Kogler davon, dass Millionen- und Milliardenerben einen „rigorosen Beitrag“ zur die Finanzierung der Krise leisten sollten. Die Diskussion ist schnell verebbt. Außer bei uns. Machen mehr vermögensbezogene Steuern in Österreich Sinn? Ja, sagt Oliver Picek, Chef-Ökonom vom linksgerichteten „Momentum Institut“. Was dafür spricht und was dagegen. Im Wissenschaftsradio.

    Kritischer Journalismus – „Koste es was es wolle“

    Seit der Coronakrise werden Pakete geschnürt und Pressekonferenzen gehalten. Nur Platz für kritische Medien gibt es wenig. Es braucht den Paradigmenwechsel.

    Die Regierung hat Corona unter Kontrolle. Egal ob in einer Pressekonferenz die Bewegungsfreiheit eingeschränkt oder ausgeweitet wurde, die Regierung hat einen Plan. Kritische Anmerkungen sind da eher überflüssig, weshalb es auch nicht notwendig ist, JournalistInnen (etwa bei Pressekonferenzen) mehr Platz einzuräumen.

    Die Bedingungen für kritischen Journalismus in der Coronakrise sind erschwert. Dabei braucht es ihn jetzt dringend. Denn trotz aller Inszenierung, die Regierung hat eben nicht alles unter Kontrolle. Der Kommunikationswissenschafter Fritz Hausjell übers Regieren in der Echokammer und die Bedingungen für eine befähigte Gesellschaft.

  • #Vienna Podcast

    Verteilung des öffentlichen Raumes: Wer bekommt wieviel Platz in Wien?

    Diskutiert wird in Wien gern. Und am hitzigsten sind die
    Diskussionen, wenn es um die Verteilung des öffentlichen Raums zwischen
    den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern geht. Aktuell gibt es Pläne
    zur Verkehrsberuhigung der Innenstadt – und die Meinungen dazu gehen
    natürlich weit auseinander. #Vienna spricht mit dem Verkehrsforscher Harald Frey von der TU Wien über das Thema.

    Außerdem:
    Auch die Frauen haben und hatten nicht immer den Platz in der Stadt,
    der ihnen zusteht. Es gibt viel weniger nach Frauen benannte Straßen,
    kaum Denkmäler für Frauen in Wien. Die Forscherin und Stadtführerin
    Petra Unger rückt die historischen Wienerinnen und ihre Errungenschaften
    bei ihren Frauenstadtspaziergängen in den Vordergrund.

    Foto: Jacek Dylag auf unsplash.com

    Fahrgastschwund in den Wiener Öffis und ein Sommer voller Kultur

    Der Sommer steht bevor und es wird ein Sommer voller
    Kultur: Konzerte, Lesungen, Theateraufführungen dürfen wieder vor
    Publikum stattfinden, wenn auch unter strengen Auflagen und
    Beschränkungen. Umsetzungsideen gibt es viele: Vom Kultursalon Guckloch, wo KünstlerInnen wie in einer Peepshow auftreten, bis zu großen
    Open-Air-Events und Pop-Up-Konzerten auf dem Doppeldeckerbus. Ein
    Überblick.

    Außerdem: Vor der Corona-Krise verzeichneten die Wiener
    Linien ein Rekordhoch bei den Fahrgastzahlen. Nach der Quarantäne sind
    aber (noch) nicht alle WienerInnen in die Öffis zurückgekehrt.
    Pressesprecherin Karin Schwarz erzählt, wie die Wiener Linien mit dem
    PassagierInnenschwund umgehen.

    Foto: Nicole Heiling (Kultursalon Guckloch)

    #Vienna zur Jugendwertestudie 2020 und dem „Wiener Schatten“

    Im Zuge der Corona-Krise wurde viel von den alten
    Menschen als Risikogruppe gesprochen, oder von Eltern, die
    Schwierigkeiten haben ohne Kinderbetreuung. Aber wie geht und ging es
    eigentlich den jungen Menschen in Österreich? Was denken sie über die
    Krise, wie beeinflusst Corona ihre Zukunftsaussichten? Das hat die
    jährliche Jugendwertestudie im aktuellen „Corona-Report“ abgefragt. Ein
    Gespräch mit Prof. Mag. Bernhard Heinzlmeier, einem der Studienleiter.

    Außerdem:
    Ob mit oder ohne Corona – die Sommer werden immer heißer. Vor allem in
    einer Asphalt-Stadt wie Wien. Was das Projekt „Wiener Schatten“ jetzt
    dagegen tun will, verrät Erich Streichsbier von der MA19.

    Foto: Andreas Lindinger

  • Art Beat Podcast

    „Wir machen uns über uns selber lustig“: Kabarettagentin Julia Sobieszek im Gespräch

    Sie betreibt ihre eigene Kabarettagentur, organisiert
    den Österreichischen Kabarettpreis, kuratiert Festivals und hat in der
    Corona-Zeit die IG Kabarett mitbegründet: Julia Sobieszek ist eine
    Macherin. In Art Beat spricht sie über die Aussichten für die
    KünstlerInnen während und nach der Krise, über den Humor-Nachwuchs und
    über die Faszination fürs Kabarett, die sie seit Teenagerzeiten
    begleitet.

    Foto: Jan Frankl

    „Es war wie Lebensmittelentzug“: Daniel Serafin bei Art Beat

    Daniel Serafin kennt den Kulturbetrieb aus verschiedenen
    Perspektiven: Als Schauspieler und Sänger stand er selbst auf
    renommierten Bühnen. Dann wechselte er ins Kulturmanagement. Seit 2019
    ist er der künstlerische Leiter der Oper im Steinbruch in St.
    Margarethen, und seit vielen Jahren bringt er den Wiener Opernball als
    Export nach New York. In Art Beat spricht Serafin über die vergangenen
    Monate ohne das „Lebensmittel Kultur“, über die Hoffnungen für die
    Zukunft und darüber, was der Kulturbetrieb aus Corona lernen kann.

    Foto: Andreas Tischler

    „Rap ist da, um die Meinung hinzuspucken“: Kid Pex im Interview

    Es gibt viele Bezeichnungen für Kid Pex alias Petar Rosandic: Rapper,
    Aktivist, Journalist, Gründer der Marke „Wien Oida, Beč Oida“. Aktuell
    verbringt er die meiste Zeit damit, humanitäre Hilfe für Geflüchtete zu
    organisieren, die entlang der Balkanroute in verwahrlosten Lagern leben
    müssen. Für das Projekt „SOS Balkanroute“ erhalten Kid Pex und seine
    MitstreiterInnen jetzt den Ute Bock Preis für Zivilcourage. Ein Gespräch
    über Rap, Politik und Empathie.
  • Meet Your Studi Podcast

    Kommunikationsmanagement: Fabian Rommel

    Fabian Rommel würde es wieder tun. Ein Masterstudium „Kommunikationsmanagement“ an der FHWien der WKW ist für ihn nach wie vor die beste Vorbereitung/Begleitung zu seinem Job in der Kommunikationsbranche. Aber wie sieht der Studienabschluss in Zeiten von Corona aus? Und welche Tipps hat er für angehende Studierende an der FHWien der WKW? Ihr hörte im Talk!
  • Start Me Up Podcast

    Startups: „Wo sich die Spreu vom Weizen trennt“

    Kein Produkt, kein Service und in need of cash. Startups sehen sich einer harten Zukunft gegenüber. Ein Investor verrät, worauf es jetzt ankommt.

    Plötzlich ist man sehr alleine und plötzlich ist es nicht mehr so toll GründerIn zu sein. Investor Oliver Holle weiß, wie es vielen Startups in Österreich gerade geht. „Man braucht wahnsinnig viel innere Kraft, um auch ohne Anerkennung von Außen und ohne positives Feedback vom Markt weiter an seine Idee zu glauben und zu kämpfen.“ Der CEO von Österreichs größtem Venture Fonds über sinnvolle Krisenhilfen und wieso es gerade jetzt eine gute Idee sein soll, ein Unternehmen zu gründen.

    Foto: c) Speedinvest