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    „Die erste Frau in der Rangfolge“

    Seit 120 Jahren wird die Wiener Schneekugelmanufaktur von Männern der Familie Perzy geführt. In Corona übernimmt die Tochter mit einer rettenden Idee.

    Klopapier in der Schneekugel. Was als Gag gedacht war hat der Familie Perzy den Onlineumsatz eines Jahres eingebracht – in einer Nacht. Die Idee von Sabine Perzy hat die Schneekugelmanufaktur vor dem Härtefonds gerettet. Vorerst. Mit fast allen MitarbeiterInnen in Kurzarbeit und HandelspartnerInnen vor der Insolvenz sorgt sich auch Wiener Schneekugelmanufaktur um die Zukunft.

    Die „erste Frau in der Rangfolge“ denkt aber nicht ans Aufgeben. Mit der Familie und den vorhandenen MitarbeiterInnen wird um das Unternehmen gekämpft. Was es bedeutet 120 Jahre Familiengeschichte zu führen und wie Unternehmen gemeinsam aus der Krise kommen können.

    „Die Krise ist ein Anstoß sich weiter zu entwickeln“

    „Robo Wunderkind“ bringt Kindern Programmieren bei. In der Krise muss das Unternehmen selbst neue Wege gehen. Welche Schritte jetzt weiterhelfen.

    Bunte Bauklötze werden bei „Robo Wunderkind“ zu funktionierenden Robotern. Das geht sogar so leicht, dass Kinder zwischen fünf und zehn Jahren ihre ersten Roboter bauen und programmieren können. Gründerin Anna Iarotska möchte damit Kindern (und zwar Mädchen und Jungen gleichermaßen) die Interaktion mit Maschinen nahebringen.

    Corona ist eine Herausforderung. Ein Teil ihrer MitarbeiterInnen ist in Kurzarbeit, den neuen Startup-Fonds werde man sich auf jeden Fall ansehen. Aber gleichzeitig ist die Krise auch eine Chance. „Auf einmal gab es die Turbodigitalisierung der Schulen“, sagt sie. Dadurch erhofft sie sich eine größere Sensibilisierung für Zukunftstechnologien. Denn Schulen, die die digitalen Bausteine im Unterricht einsetzen, machen mittlerweile 50 Prozent des Umsatzes von Robo Wunderkind aus.

    Als Educational Technology Unternehmen ist Robo Wunderkind an der Schnittstelle zwischen Schulen, Eltern und Unternehmen. Für alle ist es derzeit eine Herausforderung. Aber für alle ist eine Krise auch eine Chance sich weiter zu entwickeln.

    Foto: c) Robo Wunderkind

    Hotel Sacher: „Das Team entscheidet“

    Bis das Hotel Sacher in Wien wieder gut besucht ist, werden Jahre vergehen, sagt CEO Matthias Winkler. Wie er es trotzdem durch die Krise schaffen will.

    Im Tourismussektor in Österreich sind 2020 drei Mal mehr Menschen arbeitslos, als im vorangegangenen Jahr. Das Hotel Sacher wird – auch dank großzügiger Unterstützung der Bundesregierung – trotzdem niemanden entlassen. Die Entscheidung ist CEO Matthias Winkler leicht gefallen. „Bei einem guten CEO ist weniger seine Person, als sein Team entscheidend.“

    Doch das Traditionshaus setzt zu 90 Prozent auf Gäste aus dem Ausland. Bis die wieder so zahlreich buchen wie vor Covid-19, werden nicht Monate, sondern Jahre vergehen. Welche Entscheidungen sind in dieser Krise essentiell? Und wie wird Covid-19 den Tourismus in Österreich verändern? Matthias Winkler im Talk mit „Start Me Up“.

    Foto: (C) Hotel Sacher / Jakob Gsöllpointner

    Unternehmen in der Coronakrise: „Einfach machen“

    Corona bedeutet eine enorme Umstellung für UnternehmerInnen im Land. „Start Me Up“ sucht Handlungsmöglichkeiten bei GründerInnen.

    „Wir schaffen das“, sagt Martin Kocher, Chef des Instituts für höhere Studien (IHS) in „Start Me Up“. Das Coronavirus bedeutet eine große Belastung für die heimische Wirtschaft. Allerdings birgt jede Krise auch Chancen. Im Interview mit den UnternehmerInnen Nunu Kaller (NunuKaller.com), Michael Gawanda (willhaben) und Konstantin Klinger (coronadetector.com) sprechen wir über Möglichkeiten, die sich in dieser Krise auftun.

    Instahelp: Psychologen für die Hosentasche

    „Instahelp“ will, dass ihr immer und überall eine/n PsychologIn zur Hand habt. Warum man sich mit Problemen ans Internet wenden sollte.

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