Ihr geht einen Burger essen und auf eurer Rechnung steht dann nicht McDonald’s oder Swing Kitchen, sondern ein ganz anderer Firmen-Name. In diesem Fall habt ihr in einem Franchise-Lokal gegessen. Was es mit „Franchising“ auf sich hat und wie man Franchisenehmer:in wird: Darum geht es diesmal in #startmeup.
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Start Me Up
Zu Besuch bei einer Insektenfabrik
In Katharina Ungers Start-Up „Livin Farms“ dreht sich alles um die Schwarze Soldatenfliege: Die Larven der Fliege werden mit Abfällen von Bäckereien oder Getreide-Mühlen gefüttert. Danach werden sie getrocknet, gepresst – und zu Protein-Mehl für Tierfutter weiterverarbeitet. Lebensmittel-Abfälle verwandeln sich also zu neuem Futter – „ein Zero Waste-System“, sagt Katharina Unger. In dieser Folge von #startmeup besuchen wir die Gründerin und ihre Soldatenfliegen in ihrer Fabrik in Simmering.
CO2 zum Essen
Das Start-Up Arkeon wandelt CO2 mithilfe von winzigen Lebewesen zu Aminosäuren um. Die damit gewonnenen Proteine könnten in Zukunft in veganem Käse, pflanzlicher Milch oder Protein-Shakes zu finden sein. Im Sommer hat die Firma einen Test-Reaktor in der Seestadt in Betrieb genommen. In #startmeup spricht Gründer Gregor Tegl über das Geschäftsmodell und die Ausbaupläne des jungen Unternehmens – und was genau in den Bio-Reaktoren vor sich geht.
Online-Magazin mit Geldsorgen
Keine Werbung, keine Nachrichten, keine Print-Ausgaben. Dafür „konstruktiver“ Online-Journalismus, ausschließlich durch Abos finanziert: Das ist die Mission von Tag Eins, dem „Magazin für Veränderung“. Nach einem Jahr droht dem Online-Medium aber das Geld auszugehen. In #startmeup spricht Geschäftsführer Dominik Ritter-Wurnig über die schwierigen Arbeitsbedingungen in einem Medien-Startup, wo „konstruktiver“ Journalismus an seine Grenzen stößt – und wie es mit Tag Eins weitergehen könnte.
Leerstand zum Mieten
Sie schießen wie Pilze aus dem Boden: die grünen Lagerräume von Storebox, einem Start-Up aus Wien. Storebox mietet leerstehende Erdgeschoß-Lokale, baut sie um und vermietet dann wenige Quadratmeter Fläche an Städter, die dort ihre Rennräder, Schallplatten-Sammlungen oder alten Kinderbücher einlagern. Inzwischen kann man in den abgeriegelten Geschäftslokalen mit Hamsterlogo auch IKEA-Möbel oder Kleidung abholen, die man im Internet bestellt hat. In #startmeup erzählt Storebox-Gründer Johannes Braith, wie viel Marge eine typische Storebox abwirft, wie er in nur eineinhalb Jahren 2.000 Standorte eröffnen will – und warum ihm der Erfolg von Ausmist-Expertin Marie Kondo keine Sorgen macht.